Allgemeine Geschäftsbedingungen
Grundbedingungen für Produktanfragen und mögliche Kaufverträge im Zusammenhang mit dem Veyrano-Angebot.
Stand: 11. August 2026Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen beschreiben die Grundsätze für Anfragen und mögliche Vertragsabschlüsse über Armbanduhren im Zusammenhang mit dem Veyrano-Angebot von MB Store. Sie gelten gegenüber Verbrauchern, soweit im konkreten Einzelfall keine vorrangigen individuellen Vereinbarungen getroffen werden.
Produktdarstellungen auf der Website sind zunächst Informationen und eine Einladung, eine Auswahl oder Anfrage abzugeben. Der Uhrenfinder selbst ist kein automatischer Checkout.
Zwingende gesetzliche Verbraucherrechte gehen diesen Bedingungen vor. Individuelle Absprachen zu einem konkreten Kauf haben Vorrang, wenn und soweit sie wirksam vereinbart wurden.
Produktdarstellung und Anfrage
Modellnamen, Bilder, Merkmale und Orientierungspreise dienen der Vorauswahl. Vor einem verbindlichen Vertragsschluss sind die konkret angebotene Ausführung, der verbindliche Preis und die für den jeweiligen Auftrag geltenden Einzelheiten zu bestätigen.
Eine über das Formular übermittelte Anfrage enthält die vom Nutzer ausgewählten Kriterien sowie Kontaktdaten. Sie verpflichtet den Nutzer noch nicht zum Kauf. Auch für MB Store entsteht durch den bloßen Eingang der Anfrage noch keine Pflicht, ein bestimmtes Modell zu liefern.
Eine Produktdarstellung kann technische, gestalterische und preisliche Merkmale zusammenfassen, ersetzt aber nicht die konkrete Vertragsinformation. Entscheidend ist die Ausführung, die dem Kunden vor der verbindlichen Annahme tatsächlich angeboten und bestätigt wird.
Vertragsschluss
Ein Vertrag kommt erst zustande, wenn ein konkretes Angebot angenommen oder eine Bestellung in einer Weise bestätigt wird, die nach den Umständen als verbindlicher Vertragsschluss zu verstehen ist. Maßgeblich sind die Informationen, die für das konkrete Produkt und den konkreten Vertrag mitgeteilt werden.
Offensichtliche Eingabe- oder Übermittlungsfehler können vor Vertragsschluss korrigiert werden. Bei Unklarheiten zu Modell, Ausführung oder Preis sollte die Auswahl vor der Bestätigung abgestimmt werden.
Bis zum verbindlichen Vertragsschluss können Rückfragen zu Größe, Werk, Armband oder sonstigen Ausstattungsmerkmalen geklärt werden. Die bloße automatische Übermittlung oder Bestätigung des Eingangs einer Anfrage ist für sich genommen noch keine Annahme eines Kaufangebots.
Preise, Zahlung und Lieferung
Auf der Website angezeigte Beträge sind Orientierungspreise. Der verbindliche Gesamtpreis sowie gegebenenfalls anfallende zusätzliche Kosten sind vor Abschluss eines konkreten Kaufvertrags mitzuteilen. Diese Bedingungen erfinden keine Zahlungsarten, Versandkosten oder Lieferfristen, die nicht ausdrücklich festgelegt wurden.
Für Zahlung und Lieferung gelten daher die im konkreten Angebot oder im anschließenden Bestellprozess mitgeteilten Bedingungen. Gesetzliche Informationspflichten gegenüber Verbrauchern bleiben unberührt.
Zahlungs- und Liefermodalitäten werden nicht pauschal vorgegeben, wenn sie für den konkreten Auftrag noch nicht feststehen. Vor einer verbindlichen Bestellung müssen sämtliche unvermeidbaren Preisbestandteile und die für den Vertrag maßgeblichen Lieferinformationen transparent mitgeteilt werden.
Eigenschaften und Pflege
Technische und materielle Eigenschaften richten sich nach der konkret vereinbarten Modellkonfiguration. Abbildungen können je nach Bildschirm und Lichtwiedergabe farblich abweichen. Angaben zu Gehäusegröße, Glas, Werk, Band und sonstigen Merkmalen sollen vor einer verbindlichen Bestellung nochmals geprüft werden.
Hinweise zu Pflege, Nutzung und gegebenenfalls Wasserdichtigkeit sind entsprechend den Informationen des jeweiligen Modells zu beachten. Unsachgemäße Behandlung kann den Zustand einer Uhr beeinträchtigen.
Bei mechanischen und quarzgesteuerten Uhren können Pflegebedarf und Nutzungshinweise voneinander abweichen. Maßgeblich sind die für die konkrete Uhr mitgeteilten Hinweise; allgemeine Ratgebertexte auf der Website sind ergänzende Orientierung und keine Beschaffenheitsgarantie.
Gewährleistung
Für Mängelrechte gelten die gesetzlichen Vorschriften, soweit keine zulässige abweichende Vereinbarung getroffen wurde. Die konkrete Beurteilung eines Mangels richtet sich nach dem vereinbarten Zustand und den gesetzlichen Anforderungen.
Eine freiwillige Garantie wird durch diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen nicht zugesagt. Sollte für ein konkretes Produkt eine zusätzliche Garantie bestehen, müssen deren Bedingungen gesondert und eindeutig mitgeteilt werden.
Gesetzliche Mängelrechte bestehen unabhängig davon, ob eine freiwillige Herstellergarantie oder Händlergarantie angeboten wird. Eine solche freiwillige Garantie wird nur dann Vertragsbestandteil, wenn sie für das konkrete Produkt ausdrücklich beschrieben wurde.
Widerrufsrecht
Verbrauchern kann bei Fernabsatzverträgen ein gesetzliches Widerrufsrecht zustehen. Die Einzelheiten richten sich insbesondere nach §§ 312g und 355 BGB sowie den jeweils anwendbaren gesetzlichen Informationspflichten.
Die separate Seite „Widerruf & Rückerstattung“ erläutert die allgemeinen Grundzüge. Eine gesetzlich erforderliche individuelle Widerrufsbelehrung für einen konkreten Vertrag wird dadurch nicht ersetzt, wenn eine solche gesondert zu erteilen ist.
Das gesetzliche Widerrufsrecht ist vom Gewährleistungsrecht zu unterscheiden. Ein Widerruf setzt keinen Mangel voraus, während Mängelrechte an die vereinbarte und gesetzlich geschuldete Beschaffenheit der Ware anknüpfen.
Haftung und Schlussbestimmungen
Für Haftung gelten die gesetzlichen Vorschriften. Diese Bedingungen enthalten keine pauschale Freizeichnung für Vorsatz, grobe Fahrlässigkeit oder Fälle, in denen eine Haftungsbeschränkung gesetzlich unzulässig wäre.
Es gilt deutsches Recht unter Beachtung zwingender Verbraucherschutzvorschriften. Sollte eine einzelne Bestimmung unwirksam sein, richtet sich die Behandlung der übrigen Bestimmungen nach den gesetzlichen Regeln.
Zwingende Haftungstatbestände und zwingende Verbraucherschutzvorschriften bleiben unberührt. Aus einer unwirksamen oder undurchführbaren Klausel folgt nicht automatisch, dass gesetzliche Rechte des Kunden entfallen.
Kommunikation und Korrekturen
Vor dem Vertragsschluss sollten Eingabefehler, Missverständnisse oder unvollständige Angaben berichtigt werden. Bei einer Anfrage über den Uhrenfinder können Auswahlkriterien im weiteren Kontakt präzisiert werden, bevor daraus eine verbindliche Bestellung entsteht.
Vertragsrelevante Mitteilungen sollten so erfolgen, dass Inhalt und Zuordnung zum konkreten Vorgang nachvollziehbar bleiben. Diese AGB legen keine Kommunikationsplattform fest, die nicht tatsächlich angeboten wird.
Zwingendes Recht und Änderungen
Änderungen dieser AGB wirken nicht rückwirkend auf bereits abgeschlossene Verträge, soweit hierfür keine wirksame Vereinbarung oder gesetzliche Grundlage besteht. Für einen konkreten Vertrag ist die Fassung maßgeblich, die im Zusammenhang mit dessen Abschluss wirksam einbezogen wurde.
Soweit zwingende gesetzliche Vorschriften günstigere oder weitergehende Rechte vorsehen, haben diese Vorrang. Die Bedingungen sollen gesetzliche Verbraucherrechte erläutern und ordnen, nicht ausschließen.